"Märkte im Blick" - von Beate Klasen

erschienen in der Siegener Zeitung vom 27.02.2016

25.02.2016

Muss die Anlagestrategie angepasst werden?

Nach dem verpatzten Jahresstart an den Börsen fragen sich verunsicherte Anleger: Was tun? Die Krisenherde sind vielfältig wie selten. Die wirtschaftliche und politische Anspannung ist spürbar. Eine gute Kapitalanlage soll sicherstellen, dass selbst in turbulenten Börsenphasen die unvermeidbaren Verluste in einem verträglichen Rahmen gehalten werden. Heftige Verlustphasen an den Börsen, zusammen mit einer allgemein negativen Nachrichtenlage, führen häufig zu emotionalen Notverkäufen um das verbliebene Kapital in Sicherheit zu bringen. In solchen Situationen gerät die langfristige Anlagestrategie aus dem Blick, Notverkäufe verursachen dann reale Kapitalverluste.

Eine gute Kapitalanlage beginnt mit einer sorgfältigen Analyse der individuellen Vermögensverhältnisse und der persönlichen Risikotragfähigkeit des Anlegers. Die Basis einer Anlagestrategie ist die grundsätzliche Aufteilung des Vermögens auf unterschiedliche Anlageklassen (strategische Asset Allokation). Unser aktiver Ansatz sieht vor, die festgelegte Strategie aufmerksam innerhalb der Anlageklassen zu begleiten und bei Bedarf zu adjustieren (taktische Asset Allokation).

Sofern dieses Fundament unter Berücksichtigung aller persönlichen Aspekte richtig gesetzt ist, ist trotz außergewöhnlicher Entwicklungen an den Kapitalmärkten keine Anpassung notwendig.

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Beate Klasen